KfT Förderverein für Gebrauchshundesport aller vom Klub für Terrier e.V. betreuten Rassen

                                          Qualtät durch Leistung

Die KfT-Mannschaften, die auf den VDH Deutschen  Meisterschaften IPO 3 und IPO/FH gestartet sind.

VDH Meisterschaft für Gebrauchshundshunde IPO 3

vom 3. bis 5. August 2018 in Velten

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KfT Team zur VDH DM IPO 2018 in Velten

 

Birgit Fitjer

Quinlan-Kurt v. Miekenberg

1.Platz beim Bundesausscheid 275 Punkte

 

Stefan Schmitt

Bente Bo von Pederstrup

2. Platz beim Bundesausscheid 271 Punkte

Nachnominiert!

Heiko Zietschmann/Cerberus von Erikson

Hartmut Rosenthal/Ayk von Erikson

Karsten Leder/Uma Dona von Monte Christo


annschaftsführer

Yvonne Motes

Heike Ritthammer


Unser KfT-Team zur VDH Deutschen Meisterschaft IPO/FH

vom 23. - 25. Febr. 2018  in 68535 Edingen-Neckarshausen

mehr Info`s :

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Ute Fallscheer mit Zig-Zig Felix Dundee Devil (193 Punkte), Mannschaftsführer Thomas Schuler, Brigitte Stevens mit Pelle vom roten Milan (180 Punkte)

Eine eisig kalte VDH DM liegt hinter uns. Leider konnten an diesem Wochenende aufgrund des strengen Frosts überhaupt nur 5 Teams (von 30) die Prüfung bestehen. Ute und Brigitte war das “Fährtenglück” dieses Mal leider nicht hold und so erreichten sie folgende Platzierungen:  

              17. Platz: Ute Fallscheer und Zig-Zag Felix Dundee Devil - 46/20, gesamt 66 Punkte
              30. Platz: Brigitte Stevens und Pelle v. roten Milan - 0/0, gesamt 0 Punkte

Gesamtergebnissse

VDH Deutsche Meisterschaft für Fährtenhunde vom 23. -25. Februar 2018

Am letzten Februarwochenende reisten 30 fährtenbegeisterte Menschen und Hunde, sowie viele interessierte Hundesportfreunde nach Edingen-Neckarhausen, um dort im Laufe von drei Tagen die deutsche Meisterschaft der besten Fährtenhunde aus allen Gebrauchshunderassen zu erleben.

Diese Meisterschaft des Verbandes für das deutsche Hundewesen, kurz VDH-DM FH, findet einmal jährlich statt, nachdem die teilnehmenden Verbände in eigenen Qualifikationswettkämpfen ihre Mannschaften ermittelt haben. Die Zuchtverbände für Terrier, Rottweiler, Boxer, Malinois, Dobermänner, Riesenschnauzer und Hovawarte, sowie die Hundesportverbände schicken ihre Mannschaften, die aus zwei oder drei Teams bestehen. Hinzu kommen die Vorjahresbesten. Die Sieger nehmen an der FCI Fährtenhundweltmeisterschaft teil, die in diesem Jahr in der Slowakei ausgerichtet wird.

Für den KfT fand die Ermittlung unserer Mannschaft, bestehend aus den beiden Teams Ute Falscheer mit ihrem Border-Terrier Rüden Zig-Zag Felix Dundee Devil und Brigitte Stevens mit ihrem Airedale-Terrier Rüden Pelle vom Roten Milan, in diesem Jahr im Oktober 2017 bei der OG Hildesheimer Börde in Sarstedt anlässlich der KFSP statt (s. Januarausgabe des Terriers).

Der Wettbewerb findet in der höchsten Stufe, der IPOFH statt. Die Teams müssen an zwei Tagen zwei 1 bis 1,5 km-lange FH2-Trittfährten absuchen. Diese beinhalten 7 Schenkel und einen Bogen mit 7 recht- oder spitzwinkligen Winkeln. Der Fährtenleger geht mit normalen Schritte über das Gelände und legt 7 Gegenstände auf die Fährte. Nach 2,5 Stunden kreuzt ein Verleitungsleger zweimal die Fährte und eine halbe Stunde später setzt der Hundeführer seinen Hund am Ansatz an. Der Hund muss nun dem Fährtenverlauf exakt mit tiefer Nase folgen, darf nicht in die stärker riechende Verleitung abbiegen und muss die Gegenstände anzeigen.

Wie im Vorjahr hatten der HSV Edingen und der VfH Neckarhausen in ihrer in der Metropolregion Rhein-Neckar liegenden Gemeinde die zeit- und arbeitsaufwändige Ausrichtung und Organisation der diesjährigen VDH-DM FH übernommen, und genau wie im Vorjahr haben die Vereinsmitglieder um die beiden Vorsitzenden Richard Strauss und Jürgen Thoma hervorragende Arbeit geleistet, um Hundesportlern und Publikum ideale Rahmenbedingungen zu schaffen. Die extreme Kältewelle, die sogenannte sibirische Kältepeitsche, die vielen Teams ein erfolgreiches Abschneiden in diesem Wettkampf unmöglich machte, hätten die Organisatoren gewiss gern abbestellt.

Als Leistungsrichter eingesetzt waren Franz J. Schwan (DVG) und Frank Heindorf (ADRK). Ihnen standen die beiden Oberrichter Klaus-Jürgen Glüh und Karl-Heinz Nieratzki zur Seite.

Es standen recht unterschiedliche Felder zur Verfügung. Blanker grobscholliger oder gegrubberter Acker, kleine Saat und weiterer Bewuchs auf kleinteiligen Parzellen wurden freundlicherweise von den ansässigen Landwirten und Jagdpächter ausreichend zur Verfügung gestellt, so dass alle Fährten in einer dieser deutschen Meisterschaft würdigen Art lang und schwierig genug mit Geländewechseln und Wegüberquerungen unter der Aufsicht von Richard Strauss gelegt werden konnten. Für die Fährtenleger war es sehr schwierig, in dem gefrorenen Boden irgendwelche Verletzungen zu erzeugen. Kritisch anzumerken ist, dass man in keiner Weise auf die extrem schwierigen Bedingungen durch das Wetter reagiert hat. So hätte man den blanken, grobscholligen Ackerboden, der nahezu keine Geruchsbildung erlaubte, heraus nehmen sollen und den Fährtenlegern erlauben sollen, die vormittags gelegten Fährten fester zu treten als es sonst bei einer deutschen Meisterschaft üblich ist.

Als Terrierfreunde freuten wir uns, unter den Fährtenlegern Jochen kennen zu lernen, der zusammen mit seiner Frau Karin den jungen Airedale Loarne von Erikson in der Ausbildung hat.

Bei herrlicher Wintersonne , tiefen Temperaturen und eiskaltem Wind machte sich nach der Auslosung der Fährten eine lange Wagenkolonne auf ins Fährtengelände. Unsere KfT-Teilnehmerin Brigitte Stevens hatte für den Freitag eine der ersten Fährten gezogen, die am frühen Morgen bei Frost gelegt und am Mittag bei Plustemperaturen abgesucht werden musste. Auf dem grobscholligen, gefrorenen Acker war kaum Witterung vorhanden trotz der Bemühungen des Fährtenlegers, so dass Pelle bereits am Ansatz Schwierigkeiten hatte, die Spur aufzunehmen. Bis kurz vor der Wegüberquerung kämpfte sich Pelle langsam und immer wieder abweichend von der Fährte durch, konnte dann besser in den Verlauf kommen, die Wegüberquerung in die Wiese gut meistern und den ersten Gegenstand korrekt verweisen. Danach überlief er den ersten Winkel und fand nicht mehr in den Fährtenverlauf. Leistungsrichter Frank Heindorf (RZVH) brach die Suche ab, lobte die Kampfbereitschaft des Teams und vergab trotz des verwiesenen Gegenstandes wegen der Schwierigkeiten bei der Suche 0 Punkte. Insgesamt konnten an diesem Tag von 18 regulären Fährten nur 14 erfolgreich mit maximal 90 Punkten abgesucht werden, eine Ersatzfährte am Nachmittag erbrachte 96 Pkt.

Am Samstag kamen beide Teams zum Einsatz. Wieder war es sonnig und nachts weit unter Null, während es im Tagesverlauf taute. Unsere meisterschaftserfahrene Vereinsfreundin Ute Falscheer und ihr achtjähriger Felix, mit dem sie schon zum 6. Mal an dieser Veranstaltung teilnahm, hatten ihren Start um 11.00 Uhr. Felix nahm auf dem Schollenacker gut die Fährte auf und meisterte den Geländewechsel souverän. Danach jedoch konnte er den Winkel nicht finden. Glücklicherweise hatten Mannschaftsführer Thomas Schuler und die Fährtenlegerin beobachtet, dass ein Spaziergänger seinen Hund just in diesem Bereich spielen sowie sich entleeren ließ. So konnte Thomas erfolgreich bei den Oberrichtern Einspruch einlegen, und Ute bekam eine Ersatzfährte am Nachmittag zugebilligt. Dann waren Brigitte Stevens und ihr Pelle an der Reihe. Für die beiden war es die Premiere bei einer VDH-Fährten-DM. Leider konnte Pelle diesmal auf dem blanken Acker die Fährte überhaupt nicht aufnehmen, so dass LR Franz J. Schwan (DVG) sofort abbrechen musste. Beim Nachsuchen mit dem Fährtenleger konnte Pelle sich einsuchen, hatte aber weiterhin einige Probleme. Am späten Nachmittag wurden von Felix und einem weiteren Hund die Ersatzfährten abgesucht. Felix nahm auf kleiner Saat ruhig die Spur auf und arbeitete sie sehr sorgfältig und sicher aus. Schon hofften wir auf einen erfolgreichen Ausgang, als beim Wegübergang der Border-Terrier die Fährte verlor. Leider auch hier Abbruch. Selbst der amtierende Weltmeister Michael Tomczak und sein erfahrener Schäferhundrüde Aik vom Rio Negro mussten aufgeben, als Aik in die Verleitung abbog. Auch am Samstag war die Erfolgsquote wetterbedingt sehr schlecht. Von 24 gelegten Fährte konnten nur 6 erfolgreich abgesucht werden, zwei Ersatzfährten ergaben 97 und 47 Pkt.

Am Abend fand ein gemeinsames Abendessen in der Speisegaststätte des Edinger-Hundesportvereins „Toni“ in geselliger Runde statt. Hier wurde viel gefachsimpelt und über den Termin der Veranstaltung kritisch nachgedacht. Die meisten Hundesportler sprachen sich für eine Verlegung auf das Jahresende aus.

Am Sonntag bei Dauerfrost suchten Ute und Felix auf kleiner Saat. Es begann sehr gut mit einer intensiven Suche und einem sicheren Verweisen. Die beiden ersten Winkel gelangen ohne Beanstandungen, Felix ging in den Bogen, konnte diesen aber leider nicht beenden. Auch hier erfolgte Abbruch der Arbeit, sehr schade, zumal der Hund danach den Rest der Fährte ausarbeiten konnte. Das Ergebnis des letzten Tages ergab von 18 Fährten 7 erfolgreich abgesuchte.

Insgesamt konnten von 60 (+3 Ersatzfährten) nur 19 (+2) erfolgreich beendet werden, was auf die extremen Wetterbedingungen zurück zu führen ist. Die erfolgreichen bzw. zu einem großen Teil ausgearbeiteten Fährten wurden hauptsächlich am Nachmittag abgesucht oder begannen auf kleiner Saat, wo sich logischerweise auch bei Minusgraden Witterung bilden konnte. War der Fährtenbeginn auf blankem Acker , misslangen die meisten Suchen. So bestimmte also das Losglück zu einem großen Teil den Ausgang dieser Meisterschaft, was sicher durch eine Berücksichtigung der schlechten Bedingungen beim Legen hätte vermieden werden können. Dennoch waren auch die 25 nicht erfolgreichen Hundeführer berechtigt stolz auf die Leistungen ihrer Vierbeiner, die auch unter den widrigen Bedingungen ihr Bestes gegeben hatten.

Aber Fährtenhundesportler zeichnen sich durch eine große Gelassenheit und Akzeptanz des Gegebenen aus. Bei der festlichen Siegerehrung war die Stimmung fröhlich, obwohl der Vizepräsident des VDH , Wolfgang Henke, nur 5 Teams zum Bestehen gratulieren konnte. Viel Zustimmung fand seine Ankündigung, nach Rücksprache mit den Mitgliedsverbänden den Termin für die nächste VDH-DM FH in den November verlegen zu wollen.

Erfreulich ist, dass die ersten drei Plätze von drei verschiedenen Rassen (Schweizer Schäferhund, Deutscher Schäferhund und Malinois) und Hundeführern aus drei Verbänden (DHV, VDH und DMC) belegt wurden. Bei der FCI Fährtenhundweltmeisterschaft im April besteht die deutsche Mannschaft also aus dem Titelverteidiger Michael Tomczak mit Aik vom Rio Negro, den ersten beiden dieser Veranstaltung, Grit Oberländer mit Chuk vom Reinholdsberg und Thomas Thies mit Tara von den Wannaer Höhen, sowie als Ersatz Denis Plaschil mit Naomi vom Further Moor.

Thomas Schuler (Mannschaftsführer)

 

Hier finden Sie eine kurzen Bericht der SV-Bundessiegerin Susanne Wachsmut von der VDH DM FH 2018

Dieses Jahr fand die Deutsche Meisterschaft der Fährtenhunde vom 23.-25. Februar erneut in Edingen statt. Wie bereits im letzten Jahr haben die beiden Vereine Edingen und Neckarhausen diese Großveranstaltung gestemmt und die vielen Helfer bereiteten den Teilnehmern angenehme Tage mit vorbildlicher Gastfreundschaft und Versorgung. Am Abend der Ankunft trafen sich die SV-ler mit Petra Aschoff, Ulrike Sammert, Susanne Wachsmut, Thomas Thies und Marco Apitz und ihren Begleitungen sowie dem Mannschaftsführer Gerald Claus in dem Hotel in Schriesheim. Unsere Pressereferentin Roswitha Dannenberg stieß auch dazu und so haben wir uns ausgiebig beschnuppert und festgestellt, dass wir uns auch gut riechen konnten. Marco und Thomas sind für die VDH-Mannschaft an den Start gegangen, wir Mädels waren über die BFH qualifiziert. Wie bereits in der Woche vorher gab es knackigen Frost und auch der trockene Sandboden ließ bereits erahnen, dass es hier nicht einfach werden würde. Bei der Auslosung am Freitag Morgen wurde fest gelegt, dass Thomas, Marco, Petra und Ulrike bereits Samstag fertig werden würden und ich Samstag und am Sonntag starten musste.

Schon die ersten Hunde kamen am Freitag kaum weiter als bis zur Wegüberquerung. Fast alle scheiterten an den grobscholligen Äckern. Auch nicht alltäglich sind Bögen in Baumschulen oder über die Wege und dass der Fährtenbeauftragte die Fährtenleger ausdrücklich angewiesen hat, möglichst wenig Geruchsbilder für die Hunde zu hinterlassen. Für Petra, Ulrike und mich war es die erste Teilnahme an einer VDH- Fährtenhundmeisterschaft, aber auch die alten Hasen konnten nur die Köpfe schütteln. Fährten im Frost ist möglich, aber der Beauftragte hatte das Talent, durch Legeart und manchmal auch unfaire Einteilung des Geländes das Mögliche unmöglich zu machen. So waren dann auch am Ende die Ergebnisse. Fast alle guten Fährten waren auf Acker mit Bewuchs, die in der Mittagszeit gelegt worden waren. Selbst der Hund des amtierenden Weltmeisters konnte trotz intensiver Bemühung dem Verlauf seiner ersten Fährte nicht mehr bis zum Ende folgen und den amtierenden Richtern war das Entsetzen über die hohe Ausfallquote bei vielen guten Hunden anzusehen. Die Richter waren Franz Schwan vom DVG und Frank Heindorf vom RZVH. Die beiden haben einen tollen Job geleistet mit positiven und nachvollziehbaren Bewertungen. Letztendlich konnten wir alle stolz auf unsere Hunde sein, die hart für ihre Punkte gekämpft haben und glücklich, dass der Zusammenhalt und die Stimmung unter den FH-Leuten trotz widriger Bedingungen immer gut ist.

Dennoch wäre meine Bitte an den VDH Vorstand als Ausrichter dieser Großveranstaltung auch bei der Wahl der Fährtenbeauftragten mehr auf charakterliche und fachliche Eignung zu achten so wie es bei den hervorragenden Leistungsrichtern der Fall war.
Susanne Wachsmut

KfT-Team zur VDH Deutschen Meisterschaft IPO 3

am 28. bis 30. Juli 2017 in 45892 Gelsenkirchen-Resse

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Mannschaftsführer Uwe Ritthammer

Yvonne Motes mit Donkor vom Bismarckstein

Heike Ritthammer mit Wookie Chewbacca von der Laubenhaid

Karsten Leder mit Uma-Dona von Monte Christo

Ergebnisse des KfT IPO Teams

Karsten Leder mit Uma-Dona von Monte Christo, Platz 38, 71/72/79a = 222 Punkte

Yvonne Motes mit Donkor vom Bismarckstein, 89/62/89a = 240 Punkte

Heike Ritthammer mit Wookie Chewbacca von der Laubenhaid, -/87/78 vh, Hund veletzt

Gesamtergebnis

 

Unser KfT-Team zur VDH Deutschen Meisterschaft IPO/FH

am 24.-26. Februar 2017 in 68535 Edingen-Neckarshausen

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Uwe Winter mit Dick vom Bismarckstein (99/99 = 198 Pkte.)

Ute Fallscheer mit Zig-Zag Felix Dundee Devil (98/97 = 195 Pkte.)

Dr. Elke Uhleman mit Queen-Lilly vom Solscheid (98/96 = 194 Pkte.) Reserve

Mannschaftsführer Albert Kortmann

Ergebnisse:

Uwe Winter,  Dick vom Bismarckstein,  53/95 = 148 Punkte

Dr. Elke Uhlemann, Queen-Lilly vom Solscheid, 90/37 = 127 Punkte

Ute Fallscheer, Zig-Zag Felix Dundee Devil, 59/53 = 112 Punkt


VDH Deutsche Meisterschaft IPO/FH 2016 am 26.-28. Februar 2016 in 53909 / Zülpich-Langendorf



Herzlichen Glückwunsch an unser KfT-Team zu den tollen Leistungen:
5. Platz: Ute Fallscheer mit Zig-Zag Felix Dundee Devil - IPO/FH mit 96, 96 ges. 192 Pkt.
15. Platz: Dr. Elke Uhlemann mit Queen-Lilly vom Solscheid - IPO/FH mit 92, 90 ges. 182 Pkt.
19. Platz: Sabine Winter mit X-Man Joe von der Heinrichsburg - IPO/FH mit 92, 82 ges. 174 Pkt.

Unser  KfT-Team für die Deutsche Meisterschaft des VDH IPO 3

in Mettingen vom 5. bis 8. August 2016

Wir gratulieren zu den guten Leistungen. Leider hatten wir auch ein wenig Pech!


VDH-DM IPO in Mettingen vom 5. bis 7. August 2016: Bericht einer Teilnehmerin

Durch den 2. Platz beim Bundesausscheid des KfT beim HSV Raza hatten mein Hund U. Gromit vom Roten Milan und ich uns für die diesjährige Deutsche Meisterschaft des VDH für alle Gebrauchshunderassen in Mettingen qualifiziert. Nach anfänglichem Zaudern wegen Grommis jugendlichen Alters haben wir dann an dem ersten Augustwochenende die KfT-Mannschaft komplettiert, ermuntert von Uwe Krachudel und Ottmar Goldstein. Und es war die richtige Entscheidung. Mein Hund hat mir so viel Freude mit seiner triebigen Arbeit gemacht, dass sich die ganze Mühe in der Vorbereitung mehr als gelohnt hat.

Auch für mich war dies die erste große Veranstaltung im IPO-Bereich. Die gesamte Mannschaft mit den Teams Yvonne Motes mit Donkor vom Bismarckstein, Ottmar Goldstein mit The Lila tom Kyle, Andreas Zorn mit Kolja vom Treffenwald, Heike Ritthammer mit Wookiee Chewbacca von der Laubenhaid (ein Sohn von Antjes Tom), Uwe Winter mit Dick vom Bismarckstein und Nicole Sulewski mit Ennox von Wales, sowie den beiden Mannschaftsführern Uwe Ritthammer und Marcel Wilhelm haben mich unterstützt wo immer nötig. Nach dem Trainingswochenende in Beelitz hatten wir am Donnerstag das Probetraining im Stadion. Obwohl wir in jeder Abteilung nur 2,5 Minuten Zeit hatten, hat die gute Organisation der beiden Mannschaftsführer dafür gesorgt, dass alle das üben konnten, was sie wollten. Dann kam der Probeschutzdienst mit den beiden Helfern Heiko Frey und Ilja Frische und die abschließende Auslosung. Wir waren uns alle einig, dass wir am Freitag die Fährte haben wollten und am Samstag den Stadiontag. Aber nur Ottmar war das Losglück hold, wir anderen musste direkt am Samstag ins Stadion, Yvonne und Nicole sogar als Nr 1 und 3.

So waren wir 6 also am Samstag schon um 7.00 Uhr im Stadion, während Ottmar zum Fährten fuhr.  Besonders spannend und aufregend war es sicherlich für uns Neulinge. Heike und ich hatten zudem die beiden mit 3,5 Jahren jüngsten Hunde.

Was war das für ein tolles Erlebnis, unsere Terrier im großen Mettinger Fußballstadion zu sehen. Einfach nur toll. Unsere sieben Airedales als größte „Exotengruppe“ mit ihren, vom Förderverein in rot und schwarz mit goldenem KfT-Emblem ausgestatteten Hundeführern. Von jedem Team bleibt mir etwas Besonderes in Erinnerung. Die schöne Unterordnung von Ennox,  die souveräne Arbeit des erfahrenen Donkor in allen drei Abteilungen, die harmonische Vorführung von Heike, Wookiee bringt den Helfer bei der kurzen Flucht zu Fall und der Richter meint, er müsse die Flucht wirkungsvoller vereiteln, Dicks tolle Fährte, Lilas gleichmäßig gute Arbeit in allen drei Abteilungen und Kolja, dem ein Malirüde so den Kopf verdreht, dass er aus dem Gehorsam geht und disqualifiziert wird (dabei wollte er doch nur spielen). 

Als Gromit und ich auf dem Platz ankamen, öffnete der Himmel zunächst einmal seine Schleusen. Nicht weiter schlimm, aber...  Wir waren beide aufgeregt, das Warten kommentierte Gromit lautstark. Alle Übungen klappten mit diversen Mängeln (schneller, enger, aufmerksamer, zweites Hörzeichen, mit Handstand usw.). Allerdings wissen alle Mitglieder meiner Kamener OG, dass ich nicht werfen kann. Und dann noch ein durch den blöden Regen flutschig gewordenes, lackiertes Holz. Fünf Würfe brauchte ich für Hürde und Wand, und dann lag das verflixte Holz immer noch so ungünstig, dass ich gedacht habe, mein Hund schafft nur den Hinsprung. Aber auf Grommi ist Verlass. Er strengte sich so an, dass er doch tatsächlich beide Rücksprünge meisterte. Wahnsinn! 82 Punkte von Edgar Scherkl.

Vor dem Schutzdienst hatte ich Angst, mein Hund würde nach dem Revieren sofort in den Arm gehen, da er dies beim Üben in einem Stadion so gezeigt hatte. Aber alles klappte super. Gromit war hochmotiviert und zeigte alle Kampfhandlungen prima. Die Griffe waren voll und fest, er blieb im Gehorsam bei den Transporten und bekam für die lange Flucht Szenenapplaus. Obwohl ich drei Doppelkommandos (Platz bei Ablage und Aus) geben musste, gab uns Leistungsrichter Günter Diegel tolle 90 Punkte.

Am nächsten Tag hatten wir die Fährte auf einem sandigen, durchgewachsenen  Acker, der kurz zuvor umgegrubbert war. Gromit zeigte eine intensive und fleißige Sucharbeit, hatte aber einige Schwierigkeiten. Fährtenpapst Michael Tomczak hatte die Fährtenorganisation übernommen und seine hohen Ansprüche umgesetzt. Ich finde es sehr gut, dass bei dieser Veranstaltung auch Abteilung A, sonst oft vernachlässigt, einer DM angemessen war. Für uns bedeutete dies, dass wir in Zukunft Fährten mit langen Männerschritten und Winkeln mit Geruchsabriss üben müssen. Bei einem überlaufenen Gegenstand und Problemen an den Winkeln bekamen wir von Uwe Petersen 77 Punkte.

Über die 249 Punkte habe ich mich sehr gefreut. Gromit war mit seinen 3,5 Jahren mit einer der jüngsten Hunde und zeigte sich in der ungewohnten Umgebung Stadion mit  Leuten, Hunden, Lautsprecherdurchsagen, Gerüchen und anderen ungewohnten Eindrücken konzentriert.

Danke an alle, die mich bei der Vorbereitung unterstützt haben. Ohne sie wären Gromit und ich nie auf eine VDH-DM gekommen. Und im nächsten Jahr würden wir gern wieder mitmachen. Und dann kann ich hoffentlich besser werfen. Und ich werde ganz bestimmt nicht die Leine in der kurz vor dem Schutzdienst ausgezogenen Jacke lassen. Seh'n wir mal!

Die beste Organisation ist die , die man nicht bemerkt. Bei dieser VDH-DM klappte alles wie am Schnürchen, wobei sich die vielen Helfer um den Vorsitzenden des ausrichtenden Vereins DVG Mettingen, Ludger Stelthove,  dezent im Hintergrund hielten. Großes Kompliment und danke!

Brigitte Stevens



Diashow (Fotos Brigitte Stevens, vielen Dank!)

Ergebnisse:

Platz

Hundeführer/in

Hund

Punkte

Wertnote

29.

Yvonne Motes

Donkor vom Bismarckstein

83/87/91 = 261

gut

31.

Uwe Winter

Dick vom Bismarckstein

97/81/91 = 258

gut

34.

Ottmar Goldstein

The Lila tom Kyle

88/83/85 = 256

gut

39.

Brigitte Stevens

U. Gromit vom roten Milan

77/82/90 = 248

gut

40.

Nicole Sulewski

Ennox von Wales

80/88/80 = 248

gut


Heike Ritthammer

Wookiee Chewbacca von der Laubenhaid

65/81/75 = 221

mangelhaft


Andreas Zorn

Kolja vom Treffenwald

disqualifiziert


Yvonne Motes

Qualifikation mit 98/90/97 a  = 285 Punkte

Donkor vom Bismarckstein

           Brigitte Stevens                  

Qualifikation mit 96/91/95 a = 282 Punkte

U-Gromit vom roten Milan

Andreas Zorn

Qualifikation mit 91/91/97 a = 279 Punkte

Kolja vom Treffenwald

Heike Ritthammer

Qualifikation mit 90/95/93 a = 278 Punkte

Wookiee Chewbacca von der Laubenhaid

Ottmar Goldstein

Qualifikation mit 91/89/92 a = 272 Punkte

The Lila tom Kyle


Uwe Winter

Qualifikation mit 96/85/90 a = 271 Punkte

Dick vom Bismarckstein

Nicole Sulewski

Qualifikation mit 90/90/90 a = 270 Punkte

Ennox von Wales